Diese Webseite verwendet technisch notwendige Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie durch Klick auf „Weiterlesen...“.

Jochen Storz

Geschäftsführer

Ausbildung

Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und Karlsruhe, Diplom-Kaufmann

Berufsexamen

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Schwerpunkte

Prüfung von Einzel- und Konzernabschlüssen, Sonderprüfungen, Öffentliche Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen

Vortrags- und Autorentätigkeit

Regelmäßige Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen des Handels- und Steuerrechts; Mitautor beim "Consulting-Handbuch" (ISBN 978-3083511007), Stollfuß-Verlag

Vitae
  • 1998 Eintritt bei unserem Kooperationspartner BANSBACH GmbH
  • 2002 Berufsexamen als Steuerberater
  • 2004 Berufsexamen als Wirtschafts-
    prüfer
  • 2007 Eintritt als Geschäftsführer bei
    SLP BANSBACH GMBH
Kontakt
:: NameJOCHEN STORZ
:: E-Mailj.storz@slp-gmbh.de
:: Telefon+49 711 47655-17
:: Telefax+49 711 47655-32
:: LinkKontaktformular
Mandanten-Info

Mandanten-Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen SLP Mandaten-Newsletter




GUT ZU WISSEN: Der Konzernabschluss

Für Konzerne als wirtschaftliche Gebilde aus Mutter- und Tochterunternehmen werden Konzernabschlüsse erstellt. Der Konzernabschluss stellt dabei die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Gesamt-Konzerns und seiner Teile dar. Der Konzernabschluss hat in der Regel eine größere Aussagekraft und ist eine bessere Grundlage zur Entscheidungsfindung als die Abschlüsse der Einzelunternehmen. Denn in einem Konzern kann das Mutterunternehmen einen beherrschenden Einfluss auf die Tochterunternehmen ausüben. Oft gehen die einzelnen Konzernunternehmen Geschäftsbeziehungen ein, wie sie unabhängige Unternehmen im freien Markt nicht eingehen würden, da ihre Entscheidungen und Geschäftstätigkeiten sich an der Konzernstrategie und den Konzernzielen und nicht an der Optimierung des Ergebnisses des einzelnen Unternehmens orientieren. Somit können auch die Konzern-Einzelunternehmen sowie deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in der Regel besser im Konzernzusammenhang, d. h. mittels des Konzernabschlusses, verstanden und beurteilt werden.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden im ersten Schritt die Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen vereinheitlicht und zu einem Summenabschluss summiert. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Konsolidierung, bei der das Rohergebnis bereinigt wird, indem die sich aus den Verflechtungen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Konzernunternehmen ergebenden Einflüsse eliminiert werden. Die so genannte Einheitsfiktion (Einheitsgrundsatz) gebietet dabei, den Konzernabschluss so darzustellen, als wenn der Konzern ein einheitliches Unternehmen wäre.

Ob und inwieweit ein Konzern oder ein Mutterunternehmen (Holding) einen Konzernabschluss aufzustellen hat und wie weit der Konsolidierungskreis (also welche Unternehmen und Unternehmensteile in einen Konzernabschluss einzubeziehen sind) reicht, ergibt sich aus den einschlägigen Gesetzen, ggf. der Börsenordnung, sonstigen Rechnungslegungsvorschriften und ggf. vertraglichen Vereinbarungen.

Der Umfang eines Konzernabschlusses variiert demnach (mitunter stark) entsprechend dem entstehenden bzw. geschaffenen Rechnungslegungssystem. Zu den Pflichtteilen eines Konzernabschlusses gehören in der Regel Konzernbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder Gesamtergebnisrechnung, Konzernanhang, Eigenkapitalveränderungsrechnung (Eigenkapitalspiegel), sowie Kapitalflussrechnung. Darüber hinaus kann auch eine Segmentberichterstattung dazu gehören. In Deutschland ist zudem der Konzernlagebericht Pflichtbestandteil des Konzernabschlusses.