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Roland Lörch

Geschäftsführer

Ausbildung

Studium der Steuerverwaltung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg, Diplom-Finanzwirt (FH)

Berufsexamen

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Schwerpunkte

Personengesellschaften, Unternehmensnachfolge

Vitae
  • 1983 Eintritt
  • 1988 Berufsexamen als Steuerberater
  • 1990 Berufsexamen als Wirtschafts-
    prüfer
Kontakt
:: NameROLAND LÖRCH
:: E-Mailr.loerch@slp-gmbh.de
:: Telefon+49 711 47655-13
:: Telefax+49 711 47655-32
:: LinkKontaktformular
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GUT ZU WISSEN: Unternehmensnachfolge

Der Begriff Unternehmensnachfolge (Unternehmernachfolge) meint in der Regel den Wechsel in der Leitung eines (Familien-)Unternehmens von einer Generation auf die nächste. Ein solcher Wechsel ist insbesondere für den Mittelstand ein wichtiges Thema, da mit diesem Übergang Chancen auf positive Veränderungen aber auch Risiken durch Diskontinuität in der Leitung und in der äußeren Wahrnehmung des Unternehmens, das oft sehr mit dem bisherigen Unternehmer assoziiert wurde, ergeben. Die Wahl des richtigen Nachfolgers und die gute Gestaltung des Übergangs ist insofern ein zentraler Erfolgsfaktor für eine gelungene Fortführung des Unternehmens, aber auch für den Familienfrieden und das weitere Lebensglück des ausscheidenden Unternehmers. Insofern ist ein im Voraus geplanter und zielgerichtet gestalteter Übergang in jedem Fall einem ungeplanten, improvisierten vorzuziehen.

Insbesondere im Mittelstand hat neben dem Wechsel in der Unternehmens-Leitung auch die Übergabe (Schenkung, Erbe) sowie die Neugestaltung der Eigentumsverhältnisse mit dem Ziel der Steuervermeidung (zB Gründung einer Familien-Stiftung) eine wichtige, nicht selten für die Familie existenzielle Bedeutung. Solche Prozesse sind nicht selten hoch emotional und bedürfen zur Vermeidung irrationaler Eskalationen neben einer guten Planung auch einer fachlich fundierten Mediation.

Im Rahmen der Planung der Unternehmensnachfolge geht es somit neben dem Übergang der Management-Verantwortung auf ein neues Familien-Mitglied oder auch auf einen neuen angestellten Geschäftsführer oder Vorstand, um den Verkauf des eignergeführten bzw. inhabergeführten Unternehmens, die Einrichtung bzw. Gründung einer Stiftung (Stiftungslösung) und ggf. die Einbringung des Unternehmens oder Unternehmenseigentums, die Verpachtung des Unternehmens, die Regelung des Erbes (steuerlich optimierte Testament-Gestaltung) und die Auszahlung bzw. wirtschaftliche Absicherung des ausscheidenden Unternehmers. Dabei spielen auch Überlegungen hinsichtlich - neuen - Partnern, Gesellschaftern, Venture Capital-Gebern, strategischen Investoren (Finanzinvestoren, Beteiligungsgesellschaften) oder Verkaufsstrategien eine Rolle.